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Tagebau Inden - Region Aachen und Düren |
Für Leute, die es interessiert gibt es
hier zwei alte Karten mit 10 Ortschaften, die nicht mehr existieren.
Es handelt sich um folgende Orte:
Langweiler , Laurenzberg ,
Obermerz , Lürken , Langendorf , Hausen , Erberich , Pattern , Lohn & Pützlohn.
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(Durch Mausklick auf eine Karte öffnet
sich eine große Karte)
Sollten Sie Fotos sowie interessante Infos von den oben genannten Orten
besitzen wäre ich interessiert, sie in die Webseiten mit einzubauen.
Auch von Interesse sind Naturaufnahmen, z.B. Merzbachtal.
info@cohn-fotografie.de
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser
Webseite (Oktober 2003) verschwinden zwei weitere Orte von der Bildfläche.
Es handelt sich um
Inden,
dem größten Ort des Abbaugebietes und
Altdorf.
Zu diesem Zeitpunkt existieren Inden und Altdorf noch als verwaiste Straßenzüge.
In Inden steht noch eine Häuserzeile und ein Haus ist sogar noch bewohnt.
Deshalb stehen dort noch die Straßenlaterenen, die nachts noch leuchten
müssen.
Der Bagger räumt bereits Altdorfer
Ortsfläche ab und ist noch ca. 100 Meter von Inden entfernt.
Ein Gespräch mit einer derzeit noch anwesenden Bewohnerin brachte einen
Eindruck, wie beschwerlich die Umsiedlung ist. So werden die oft alten
Reihenhäuser nach ihrer aktuellen Bausubstanz bewertet. Die Entschädigung fällt dementsprechend
meist niedrig aus.
Schwer wiegt auch der Verlust der Heimat verbunden mit Familientraditionen über
Generationen - und wer nicht rechtzeitig den "Absprung" schafft, darf sich nicht
wundern, wenn nachts Schaulustige in' s Haus eindringen, auf den Dächern
herumklettern und die Obst- und Nussbäume plündern.

Reizvoll: Landschaft bei Inden.

Die Inde bei Altdorf. Der Bagger ist
noch 50 m entfernt.

Straße von Inden nach Altdorf.

Zwischen Inden und Pier.

Diese Straße führte vom tiefer gelegenen
Inden hoch auf die "Aldenhovener Platte" nach Pattern. Sie wird in wenigen
Monaten verschwinden.
Man darf gespannt sein, ob die Höhenunterschiede nach der Rekultivierung
erhalten bleiben.
Inden und Altdorf im September
2003:
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Zentraler Platz in Inden. Hinten auf der Anhöhe stand
die Kirche. |
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Zentrale Kreuzung in Altdorf. Links die Vormauer zur
ehem. Kirche. |
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Verbliebene Litfasssäule in Inden. |
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Die letzte noch stehende Häuserzeile in Inden. Eines
ist noch bewohnt. |
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Treppe zu einer Haustüre in Inden. |
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Mitten in Inden: Straßen, Laternen, aber keine Häuser. |
Sollten Sie Fotos sowie interessante
Infos von Inden und Altdorf besitzen wäre ich interessiert, sie in die Webseiten
mit einzubauen.
info@cohn-fotografie.de
Neuer Ort:
Die sich in früheren Jahrhunderten nicht wohlgesonnenen Orte Inden und Altdorf wurden zusammengefasst und unter dem Namen Inden/Altdorf zwischen Lamersdorf und Lucherberg platziert.
![]() Die neuen Kirchen in Inden/Altdorf.
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![]() Rathaus Inden/Altdorf.
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Auf dem Boden des Kirchenvorplatzes
wurden die alten Orte von Inden und Altdorf nachgezeichnet. Das Bild zeigt
Altdorf.
Umleitung der Inde:

Im Bereich der kleinen Freifläche
zwischen (Alt-)Inden und Lamersdorf wird der Verlauf der Inde angezapft und
Richtung Westen abgeleitet. Im derzeit frisch rekultivierten Bereich (dort, wo
früher die Orte Lohn und Pattern lagen) wird die Inde im großen Bogen in
naturnaher Weise verlaufen und ihr altes Flußbett kurz vor Kirchberg bei Jülich
wiederfinden.
Die folgenden Karten zeigen den alten
und den neuen Inde-Verlauf sowie den Tagebaubereich bis zur Beendigung 2030.
In Orange sieht man das jeweils aktuelle Baggerloch, in Gelb die bereits
rekultivierten Flächen und in Rot die umgesiedelten Orte (siehe auch alte Karten
am Anfang der Webseite).

bis 2003

bis 2005
Der Tagebau sorgt neben der Zerstörung
alter Landschaften auch für die Entstehung neuer Regionen. So entstand z.B. in
einer für viele Leute eher belanglosen Gegend der Blausteinsee und dessen
Umgebung, ein beliebtes Ausflugsziel für Freizeitsportler, Jugendliche und
Erholungssuchende.
Zudem findet man dort einen historischen
Pfad mit Gedenksteinen zur
Erinnerung an die ehemaligen Ortschaften.
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Blausteinsee |
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Ehemalige Kirchturmspitze von Lohn, |

Die neue Kapelle "Lohn" steht an der
Stelle, an der sich früher Lohn befand.
Die Wegeanordnung der kleinen Parklandschaft entspricht dem Aufbau des damaligen
Ortes. Auch Straßenschilder wurden aufgestellt.
Weitere Suchbegriffe: NRW Nordrhein-Westfahlen Stolberg Rheinland Nordrhein Bonn Mittelrhein Rheinische Bucht Dürwiss Dürwiß Laurensberg Garzweiler Schleiden Schophoven Luchem Nierdermerz Merzbach Frenz Viehöven Echtz Baesweiler Neuss Bergheim Bedburg Hoengen Mariadorf Warden Müllkippe Kinzweiler Kinsweiler St. Jöris Hehlrath Herzogenrath Würselen Niederzier Neulohn Neu-Lohn Euregio Maas Rhein Hürtgenwald Merode Schlich Eifel Nordeifel Rur Wehebach Weiler Rittergut Hausen Denkmal Denkmäler Förderung Förderband Goldstein Goldsteinkuppe Hagelkreuz Land Indetal Vorweiden Broichweiden Linden Neusen Rurtal Landschaft Kohle Schaufelradbagger Abbaufläche Kohleförderung Rheinbraun Goltstein Grube Etzweiler Elsdorf Otzenrath A4 A44 Autobahn Freizeit Inline Skater Steinkohle Zukunft West Revier Braunkohlerevier Braunkohlenrevier Broichweiden Flurbereinigung Flurbereinigungsverfahren Braunkohlenplan Historischer Pfad Dorfkreuz Kreuz Dorfkreuze damals früher frühere damalige Gegend Landwirtschaft II I Deutschland Industrie Gedenkstein Gedenksteine alte Karte Landkarte Bild Bilder Foto Photo Fotografie Fotografien Fotos Photos Fotograf
Tagebau-Impressionen

Tagebau bei Lohn (im Hintergrund die
Sophienhöhe im Abbaugebiet Hambach).
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Baggerloch vom verbliebenen Rest der
Aldenhovener Platte aus gesehen.

Blick vom anderen Ende bei Bourheim.

Im Hintergrund das Kraftwerk Weisweiler.

Förderband & Absetzer.

Im Hintergrund die auf "Neuland" entstehende Straße Fronhoven - Aldenhoven.

Endphase des Tagebau Inden:
Der Tagebau Inden wird abgeschlossen im Jahre 2030. Derzeit gibt es nur noch einen Ort (Pier), der momentan noch in seiner ursprünglichen Form erhalten ist und bewohnt wird. Dennoch beginnt bereits in diesen Tagen die Umsetzung des Umsiedlungsplanes. In einigen Jahren wird Pier einige Kilometer südlich als direkter Vorort von Langerwehe an Jüngersdorf angebunden. Auch der Lucherberger See wird in seiner jetzigen Form verschwinden. Man prüft derzeit, ob man in diesem Gebiet zukünftig einen so genannten Restsee entstehen lassen will.
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Kreuzung in Pier |
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Kleine Kirche in Vilvenich, winziger Ort zwischen Pier
und
Merken. |
![]() Kirche
in Pier |
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Lucherberger See |
Auf dieser Freifläche am Nordrand der Eifel
wird Pier demnächst angesiedelt:
Eine dort ausgehängte
Karte zeigt bereits
die kompletten Straßenzüge.

Bilder der
ehemaligen Kirchen von
Inden und
Altdorf, fotografiert von Christian Walther aus
Solingen.
![]() Inden |
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Altdorf
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Weitere Bilder von Christian Walther:
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Gaststätte an der Hauptstrasse.
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Haus in Inden.
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![]() Inden, Hauptstrasse.
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![]() Auf dem Fundament der ehemaligen Kirche in Inden.
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![]() Altdorf, Jülicher Strasse.
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![]() Altdorf, Jülicher Strasse 2001.
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Weitere seltene Funde aus dem Internet:
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Inden, Hauptstrasse.
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Gaststätte an der Hauptstrasse in Inden.
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Strasse nach Pattern.
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Inden an der Hauptstrasse. |
Seit der Erstellung
und Veröffentlichung dieser Web-Seite gab es eine Reihe von Anfragen nach
weiterem Bildmaterial vom Tagebau Inden.
Hier
finden Sie weitere Aufnahmen in chronologisch geordneten Bildserien.

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Stand: 03.10.2003 |